Shooting Day

Had a nice and beautiful shooting today in my little home studio. Now normally, I always preach letting photos lie for a few days after shooting so that when you start editing, you have a fresh eye. But I did a quick pre-cull to sort out flash misfires and focus failures and this one immediately grabbed my eye, so I decided to publish a little preview.

So, without any more fanfare, here’s my high key cowgirl :

What do you think? What do I need to fix?

Adobe, price hikes, legal issues, wah wah

Seriously?

Okay, so I know Adobe has fallen out of favor with a lot of people in the photography industry ever since their switch to a subscription based licensing model (disclaimer: I personally use Adobe’s Photography Bundle and am quite happy with it). But these last two weeks have seen the company receiving metric shit tons of bad press that, quite simply, is inaccurate, bad reporting, and/or just plain annoying.

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Undercover

(english version below)

Jetzt darf ich endlich über die große Neuigkeit reden, die mich seit einer Woche fast platzen lässt. Eins von meinen Fotos ist auf dem Cover des neuen Photoshop User Magazine! Dazu im Innenteil ein kleines Feature mit drei weiteren Bildern und einem kurzen Interview.

Wow. Einfach nur wow. Damit hätte ich nun wirklich nie gerechnet – als die erste Mail vom Managing Editor Chris Main kam, dachte ich zuerst sogar an irgendeinen Scam. Und bis ich die Ausgabe in der Hand (ok, auf der Festplatte – es ist ein PDF-Magazin) hatte, konnte ich es immer noch nicht wirklich 100%ig glauben. Das ist mit Sicherheit das größte Kompliment, die größte Ehrung, die mir als Fotograf bisher zuteil wurde.

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The Box of Fear

Raise your hand if you know the Box of Fear.

If you didn’t raise your hand, I’m certain you still know it by some other name. Because everybody has one. Maybe it’s the Box of Procrastination to you. It’s where the things end up that we should be doing, but for some reason don’t. Often that reason has to do with some kind of fear or anxiety (also quite often, we don’t admit that). We tell ourselves it’s laziness. Or maybe „the circumstances“ just aren’t right. Or we are so sure that we’re gonna do it tomorrow, we obviously can’t be afraid of it. For most of us, our tax returns are in that box (mine too, but since I’m no longer self-employed it’s not really a problem anymore).

But my Box of Fear is full of photographs.

It’s overflowing with RAW files, neatly sorted into folders on my hard drive and collections in my Lightroom catalog. Places I’ve been, things I’ve seen, stuff I want to share with the world. I really do. But I never did. Because you see, if I did, you would know I am a fraud. A talentless hack. Someone who shouldn’t hold a camera. Impostor Syndrome is a bitch. It’s always been part of me. Sometimes it gets better, sometimes it gets worse. Often I look at what I shot and it’s all just bland and uninspired to me.

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штурмовщина

Wir Deutschen werden ja oft darum beneidet, dass unsere Sprache für wirklich alles ein passendes Wort kennt (von Wanderlust über Schadenfreude bis Fahrvergnügen). Aber manchmal haben uns andere Sprachen etwas voraus, in diesem Fall Russisch: штурмовщина.

Ein Überbleibsel aus der Sowjetzeit, bezeichnet Shturmovshchina (so die englische Transliteration) das panische Erledigen von Sachen in letzter Minute, die man warum auch immer ewig vor sich hin geschoben hat. Und das ist doch ein Gefühl, das wir alle kennen, oder? Ich würde mich selber ja zum König der Prokrastination (auch so ein schönes Wort) ausrufen, aber nicht mehr heute, vielleicht komme ich nächste Woche dazu oder so…

Und so stehe ich mal wieder am Anfang eines neuen Jahres und stelle fest, dass aus den guten Vorsätzen für 2018 wieder nichts geworden ist. Woher kommt mir das nur so bekannt vor… ach ja, richtig, weil’s Anfang letzten Jahres genau so war. Wenigstens lag das Blog nicht ganz brach, seit ich meine Instagram-Bilder automatisch hier crossposte (IFTTT sei Dank).

Ich muss 2019 echt mal shturmovshchinen, also stürmen, also, ihr wisst schon. Mehr Zeit ins Blog investieren. Über Reiseziele schreiben, vielleicht auch mal mehr über Technik, Equipment, Making Ofs. Was halt Fotografen-Blogs so machen, wenn sie nicht brachliegen. Und mich endlich meinem aufgeblähten Lightroom-Katalog stellen, der mir immer noch hämisch die Fotos aus Chernobyl vorhält, an die ich mich immer noch nicht herangewagt habe (scheiß Impostor-Syndrom). Und andere Reisen. Und Shootings. Und zahllose Konzerte. Und ich muss mich wirklich mal am Riemen reißen und aufhören, neue Bilder auf Halde zu produzieren, solange der Backlog nicht halbwegs abgearbeitet ist. Winter wäre ja eigentlich ne tolle Zeit dafür.

Drückt mir die Daumen.

#Chroma 1

Wie ihr vielleicht (aber wahrscheinlich nicht) mitbekommen habt, war ich Anfang Januar in Berlin, um bei einem Workshop mit Nick Fancher mitzumachen. Wer Nick nicht kennt: Er ist ein Fotograf aus Columbus, Ohio, der für seine experimentelle und kreative Lichtsetzung bekannt ist. Von ihm sind die Bücher Studio Anywhere und Studio Anywhere 2: Hard Light, die ich jedem, der sich für die Materie interessiert, nur wärmstens empfehlen kann. Im Sommer erscheint sein neues Buch Chroma, das, wie der Name schon andeutet, auf das Spiel mit Farben ausgelegt ist.

Eigentlich war für Berlin ein „Studio Anywhere“-Workshop angekündigt, aber nachdem alle Teilnehmer keinen Bock auf Grundlagen hatten, sondern vor allem Nicks Farbtechniken lernen wollten, hat er das ganze entsprechend angepasst und so kamen wir (mit etwas Improvisation) in den Genuss des allerersten „Chroma“-Workshops.

Star Girl

Nick hatte für den Tag zwei Models organisiert. Vormittags stand die bezaubernde Sydney LaFaire vor den versammelten Kameras. Nach ein paar Basics (Lichtformer, gerichtetes weiches Licht, invisible black background, Flash und Ambient ausbalancieren) wurde es dann auch recht schnell ziemlich bunt. Der Vormittag reichte erstmal für vier Techniken: „#Chroma 1“ weiterlesen